Die neuesten AirPods von Apple bieten deutliche Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern, aber die Entscheidung für ein Upgrade hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Die vierte Generation baut auf dem Fundament der AirPods 3 auf und bietet erweiterte Funktionen und Leistung zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Lassen Sie uns die wichtigsten Unterschiede aufschlüsseln und Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob es an der Zeit ist, Ihre AirPods 3 gegen das neueste Modell einzutauschen.
Design und Haltbarkeit
Die AirPods 4 haben ein ähnliches Design wie die AirPods 3, jedoch mit subtilen Verbesserungen. Beide Modelle wiegen ungefähr das gleiche Gewicht (4,3 Gramm pro Ohrhörer), sodass der Komfort nicht durch Upgrades geopfert werden muss. Allerdings verfügen die AirPods 4 über eine verbesserte Schutzart IP54 für Staub- und Schweißbeständigkeit, wodurch sie langlebiger sind als die Schutzart IPX4 der AirPods 3. Dieses Upgrade bietet aktiven Benutzern, die ihre Ohrhörer mehr als nur leichter Feuchtigkeit aussetzen, Sicherheit.
Audioqualität und Chipsatz
Die auffälligste Verbesserung liegt im Chipsatz. Die AirPods 4 verfügen über den H2-Chip mit Bluetooth 5.3, eine Weiterentwicklung gegenüber dem H1-Chip der AirPods 3 mit Bluetooth 5.0. Dies führt zu einem klareren Klang mit verbesserter Höhen- und Basswiedergabe. Obwohl die AirPods Pro-Niveau nicht erreicht werden, hat sich der Unterschied in der Klangqualität zwischen Nicht-Pro- und Pro-Modellen erheblich verringert.
Für Benutzer, die Wert auf Geräuschisolierung legen, bieten die 179 US-Dollar teuren AirPods 4 mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) ein überzeugendes Upgrade. Obwohl die ANC-Leistung nicht mit den AirPods Pro 2 oder 3 mithalten kann, ist sie für ein Open-Ear-Design überraschend effektiv und sorgt für eine spürbare Reduzierung der Umgebungsgeräusche.
Neue Funktionen und Steuerelemente
Apple hat mehrere neue Funktionen in die AirPods 4-Reihe gepackt. Das 179-Dollar-Modell bietet zusätzlich Qi-Kompatibilität zum kabellosen Laden (einschließlich Apple Watch-Pucks) und einen integrierten Lautsprecher für Find My-Tracking. Die Integration von Adaptive Audio und Conversation Awareness verbessert die Benutzerfreundlichkeit weiter. Conversation Awareness pausiert die Musik automatisch, wenn Sie mit dem Sprechen beginnen, und wechselt nahtlos in den Transparenzmodus – eine Funktion ähnlich der Speak-to-Chat von Sony.
Die AirPods 4 führen außerdem Siri-Interaktionen ein, mit denen Benutzer die Wiedergabe steuern und Anrufe durch Kopfnicken oder Schütteln beantworten können. Das Ladeetui verzichtet auf die physische Taste und ermöglicht die Kopplung durch Doppeltippen für Geräte, die nicht von Apple stammen.
Akkulaufzeit und Wert
Die Akkulaufzeit ist bei den AirPods 4 etwas kürzer und ermöglicht bis zu fünf Stunden ununterbrochenes Hören im Vergleich zu sechs Stunden bei den AirPods 3. Das Gehäuse bietet jedoch immer noch 30 Stunden zusätzliche Aufladung. Angesichts der Funktionserweiterungen ist die leicht verkürzte Akkulaufzeit ein vernünftiger Kompromiss.
Die AirPods 4 werden für 129 US-Dollar für das Standardmodell und 179 US-Dollar für die ANC-Version auf den Markt gebracht und sind damit günstiger als die AirPods 3 bei der Markteinführung. Diese aggressive Preisgestaltung macht ein Upgrade zu einer noch attraktiveren Option.
Sollten Sie ein Upgrade durchführen?
Wenn Sie AirPods 3 besitzen und Wert auf bessere Klangqualität, verbesserte Haltbarkeit und neue Funktionen wie ANC und Conversation Awareness legen, sind die AirPods 4 ein lohnendes Upgrade. Die 179-Dollar-Version mit ANC bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und bietet Geräuschunterdrückung und zusätzliche Komfortfunktionen zum gleichen Preis wie die AirPods 3. Auch wenn Sie kein ANC benötigen, bieten die Standard-AirPods 4 eine spürbare Verbesserung gegenüber ihren Vorgängern zu einem günstigeren Preis.
Letztendlich hängt die Entscheidung von Ihrem Budget und Ihren Prioritäten ab. Für die meisten AirPods 3-Benutzer stellen die AirPods 4 jedoch ein überzeugendes Upgrade dar, das greifbare Vorteile bietet, ohne das Budget zu sprengen.
























