Google Fotos hat Conversational Editing eingeführt, eine neue Funktion, die es Nutzern ermöglicht, Bilder mithilfe von Sprachbefehlen oder eingegebenen Anweisungen zu bearbeiten. Das Tool, das bisher nur für Pixel-Geräte verfügbar war, ist jetzt sowohl für Android als auch für iOS verfügbar und macht Fotoanpassungen für jedermann einfacher.

So funktioniert Conversational Editing

Die Funktion nutzt die Gemini-KI von Google, um Benutzeranfragen zu interpretieren und Änderungen entsprechend vorzunehmen. Anstatt die Einstellungen manuell anzupassen, können Benutzer der App einfach mitteilen, was sie ändern möchten:

  • Spezifische Änderungen: „Sättigung um 100 % erhöhen“ oder „Himmel aufhellen“.
  • Neuinterpretationen von Szenen: „Verwandle den Boden in einen ruhigen Teich.“
  • Allgemeine Verbesserungen: „Dieses Foto besser aussehen lassen.“

Die KI übernimmt den Rest und macht komplexe Bearbeitungen auch für unerfahrene Benutzer zugänglich. Erste Tests zeigen, dass das Tool nicht nur eine Spielerei ist; Es kann schnell zu einem wertvollen Hilfsmittel für die Verbesserung von Fotos mit minimalem Aufwand werden.

Berechtigung und Einrichtung

Um Conversational Editing nutzen zu können, müssen Benutzer bestimmte Kriterien erfüllen:

  • Mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Sie müssen Ihren Sitz in den Vereinigten Staaten haben.
  • Stellen Sie die Sprache Ihres Google-Kontos auf Englisch (USA) ein.
  • Gesichtsgruppen und Standortschätzungen müssen aktiviert sein.

Selbst wenn diese Anforderungen erfüllt sind, erfolgt die Einführung schrittweise, sodass die Funktion möglicherweise nicht sofort verfügbar ist.

Datenschutzeinstellungen und -kontrollen

Google bietet Optionen zum Verwalten der Verwendung von Nutzerdaten durch Conversational Editing:

  1. Zugriff auf Abfragen: Deaktivieren Sie „Erlauben Sie uns, auf Ihre Abfragen zuzugreifen“, um zu verhindern, dass Google Bearbeitungsanfragen speichert.
  2. Gemini deaktivieren: Schalten Sie Gemini vollständig aus oder deaktivieren Sie einzelne Funktionen wie „Fotos fragen“, Gemini-basierte Erinnerungen und automatische Titelvergabe.
  3. Gesichtsgruppen verwalten: Steuern Sie mithilfe der Merkliste, welche Personen die App auf Fotos erkennt.

„Ziel ist es, Benutzern mehr Kontrolle darüber zu geben, wie KI mit ihren Fotos interagiert, und gleichzeitig leistungsstarke Bearbeitungswerkzeuge anzubieten.“

Warum das wichtig ist

Der Aufstieg der KI-gestützten Fotobearbeitung spiegelt einen breiteren Trend zur Vereinfachung komplexer Aufgaben wider. Früher erforderte die Erzielung professionell aussehender Bearbeitungen technisches Geschick oder teure Software. Jetzt kann KI diese Lücke schließen und hochwertige Fotoanpassungen für jeden mit einem Smartphone verfügbar machen. Diese Demokratisierung der Bearbeitungstools könnte zu einem Anstieg visuell verfeinerter Inhalte in den sozialen Medien und darüber hinaus führen.