Sie haben es wieder vermasselt.

Sony hat ein Video gepostet, in dem es seinen AI Camera Assistant auf dem Xperia 1 vorstellt. Es sah schlecht aus. Wirklich schlimm.

Nun bemüht sich das Unternehmen um Schadensbegrenzung. Sie sagen, dass die Funktion Fotos nicht „bearbeitet“. Das ist eine seltsame Art, es auszudrücken.

Hier ist ihr Trick: Die KI analysiert Beleuchtung, Tiefe und das Motiv. Dann erhalten Sie vier Vorschläge. Man ändert die Belichtung. Man optimiert die Farbe. Man spielt mit der Hintergrundunschärfe. Punkt. Schießen. Entscheiden.

Die Sache mit dem Winkel

Sony behauptet außerdem, der Assistent kenne „den fotogensten Blickwinkel“.

Haben sie das im Video gezeigt? Kaum. Der Clip zeigte nur das Heranzoomen. Beim Heranzoomen wird kein besserer Winkel gefunden. Das kommt immer näher.

Die Beispiele auf X sind etwas weniger schrecklich als die Katastrophe vom 14. Mai. Das Sandwich ist nicht ganz weiß. Das Porträt im Feld wird nicht von der Sonne geblendet.

Aber schauen Sie genauer hin.

  • Option eins? Zu gesättigt. Schreiendes Rot.
  • Option zwei? Wohnung. Überbearbeitet. Sieht aus wie Plastik.
  • Option drei? Sieht nach Photoshop aus. Das Essen ist nicht echt.
  • Option vier? Der Kontrast wurde aufgedreht, bis es weh tat.

Ist das hilfreich? Kaum.

Auch die Originale sind nicht so toll. Aber diese „Korrekturen“ sehen schlimmer aus.

Die KI macht es nicht besser. Es macht es anders. Und noch schlimmer.

Wenn Sie tatsächlich das Xperia 1 gekauft haben, sollten Sie dieses Ding wahrscheinlich ausschalten. Schießen Sie einfach manuell. Speichern Sie die Einstellungen für später. Lassen Sie die Kamera atmen.

Vielleicht beim nächsten Mal.