Nintendos Juni-Showcase. Große Bühne. Viele Ankündigungen.
Aber das lauteste Keuchen? Kein First-Party-Titel. Kingdom Hearts 4.
Square Enix hat den Teaser während des Streams eingeschoben. Ein Teaser, der es offensichtlich nicht gerade auf den Punkt bringt. Zu Beginn flüstert eine Schattengestalt. Dann Chaos. Sora kämpft. Schnelle und verwirrende Actionschnipsel huschen vorbei, bevor man sich auf Donald Duck und Goofy einlässt, die verwirrt aussehen. Wieder.
Diesmal keine Disney-Parade. Nur die Klassiker. Das fühlt sich seltsam an, wenn man bedenkt, dass die Marke auf Lizenzverträgen basiert, die die Serie in ein Fahrgeschäft in einem Vergnügungspark verwandeln. 🏰
„Sora geht nach Quadratrum.“
Das ist es. Eine geheimnisvolle Stadt. Neue Kräfte. Neue Freunde. Standardbrennstoff für ein Franchise-Unternehmen, das seit zwei Jahrzehnten dasselbe Brennholz verbrennt.
Wann erscheint es? Niemand sagt. Der Trailer schreit nach Switch 2. Aber seien wir ehrlich. Irgendwann geht es überall anders weiter. Square Enix liebt schließlich Geld.
Warum die Stille? 🤷
Schauen Sie zurück. Kingdom Hearts III wurde angekündigt. Sechs Jahre vergingen. Tetsuya Nomura gab zu, dass sie übermütig geworden waren. Zu früh verraten. Die Entwicklung ist ins Stocken geraten. Verzögerungen stapelten sich wie Teller. Dann… Kingdom Hearts III. Endlich. Im Jahr 2019.
Jetzt warten wir wieder auf 4.
Zumindest die alten Sachen sind spielbar, ohne zu schwitzen. Die bisherige Kingdom Hearts Collection auf der ursprünglichen Switch lief über die Cloud, da die Hardware zu schwach war, um die Polygone anzuheben. Jetzt wird es lokal von Switch 2 verwaltet. Einheimisch. Kein pufferndes Schicksalsrad.
Bist du also gehypt?
Der Bildschirm wird dunkel. Der Abspann läuft direkt. Sora geht in die dunkle Stadt. Wir wissen nichts anderes.
























